现代德语属格衰退现象及其von替代结构探讨

发布时间:2022-04-08 19:18:32 论文编辑:vicky

本文是一篇德语论文,本研究考察了属格词的六个亚型,并考察了不同的属格词类型在多大程度上受到下降的影响。以前的研究表明,在今天的德语中,属格主要是在名词上使用,而作为动词补语的属格宾语与名词性属格相比急剧下降。这要么是因为属格词被撤回到圣经的语域中,要么是因为实际支配属格词的动词被认为是过时的,或者属于一种恐古风格。属格宾语的这种发展似乎是英语语言变化的一个迟到的对应物。


1.Einleitung


1.1 Fragestellung und Zielsetzung

Im Germanistenkreis Chinas beschäftigt man sich hingegen mit diesem Wandel in derdeutschen Sprache nicht so intensiv. Wenzhe LI wirft einen kurzen Überblick über denSchwund des adnominalen Genitiv, nach dem Autor ist der Genitiv in seiner Funktionprimär attributiv und daher ist bei der Untersuchung über Genitivschwunds die Beobachtungdes attributiven Genitiv erstrangig ist.② Er sieht auch die aufgehende Tendenz desValenzwechsels von manchen Dativ regierenden Präpositionen hin zum Genitiv und diezunehmende Verwendung von Genitiv in der Schriftsprache zur Vermeidung derGenitivhäufung, deswegen geht er davon aus, dass der Genitiv noch bestandfähig ist, aber ein umfassendes Einschließen von allen Genitivtypen fehlt hier. Hui CHEN machte einenkurzen Hinweis in ihrem Zeitschriftartikel auf zwei Ersatzformulierungen des Genitivs,nämlich die von-Konstruktion und den Ersatz durch Dativ nach Präpositionen, statt derreinen Beschreibung findet der Genitivschwund hier aber keine eingehende Behandlung.①Die chinesischen Deutschlernenden, die wenig Chancen haben, mit der Aktualisierung derSprache Schritt zu halten, bleiben der vorgeschriebenen Rechtschreibung gegenüber getreusowohl beim Sprechen als auch beim Schreiben. Dabei sei nicht darauf hingedeutet, dass dieLernenden auf die pedantische Korrektheit verzichtet sollten und dieser Mode in derdeutschen Sprache folgen. Vielmehr besteht das Ziel darin, das Bewusstsein der Lehrer undLerner von Deutsch als Fremdsprache für solche sprachlichen Abweichungen und dieSituationen, in denen sie auftreten, zu verstärken. In der vorliegenden Arbeit wird versucht,die Genitivtypen und ihren Schwund möglichst umfassend dazustellen und zu beleuchten.Die Areit zielt darauf dementsprechend ab, auf dieses viel diskutierte sprachliche Phänomenzu erwecken. Das fünfte Kapital Eine vergleichende Untersuchung über die Ersatzbarkeit desGenitivs durch von-Konstruktion in verschiedenen sprachlichen Kontexten mithilfenebeneinandergesteller of-Genitiv im Englisch und der de-Konstruktion sollte nicht nurdabei helfen, die sprachlichen Ähnlilchkeiten zu erheben, sondern auch dabei, dass durchdiese vergleichende Perspeltive eine Prognose darüber zu wagen, wohin der Genitivschwundweiterschreitet.


1.2 Aufbau der Arbeit

Diese Arbeit besteht aus sechs Teilen, die als folgendes strukturiert werden:

Das erste Kapitel gilt als Einleitung, während im zweiten Kapitel ein Rückblick auftrationelle römisch-griechische sowie moderne Analyse des Kasus geworfen wird. DieDefinitionen von Kasus und Kasusform werden voneinander unterschieden und inverschiedenen theoretischen Rahmen einbezogen.

Das dritte Kapitel gewährt eine Untersuchungsübersicht über den Genitiv sowie seineStellung im deutschen Kasussystem. Die sechs Typen der Genitivkonstrutionen werden hier kategorisiert und die Konkurrenzformen jeweiligen Genitivtyps werden dargestellt, da derfunktionale Rückgang des Genitivs ist unterschiedlich je nach der Kategorie der betroffenenGenitivkonstruktion. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, warum der Schwund einigeGenitivfunktionen betrifft, während andere relativ stabil bleiben. Nach dem Überblick überden Genitiv innerhalb des deutschen Kasussytems wird auf die sechs Subtypen des Genitivsund sein Schwund eingegangen, indem .

Dem theoretischen Hintergrund widmet sich das vierte Kapitel. Auf die dreiMechanismen des syntaktischen Wandels und die Universalien bezüglich des sprachlichenKontakts und der syntaktischen Entlehnung wird ein Rüchschau gehalten.

Im fünften Teil wird die parallelen Konstruktionen des analytischen Genitivs imEnglisch (of-Genitiv) und Französich (de-Genitiv) mitsamt der von-Konstruktion im Deutschnebeneinandergestellt. Die von-Konstruktion ist eine hauptsächliche Konkurrenzform deradnominalen Genitiv aber im Vergleich zu seinem Pendant im Englisch (of-Genitiv) undFranzösisch (de-Genitiv), die in der jeweiligen Sprache den ehemaligen Genitiv komplettersetzte, ist seine Verwendung im einigen vergleichbaren syntaktischen Kontexten eher sehrselten oder begrenzt. Hier wird in Anlehnung an die von Harris/Campbell vorgeschlageneThese der universal verfügbaren syntaktischen Konstruktionen die Annahme von derweiteren Entwicklung der von-Konstruktion als Ersatzform des morphologischen Genitivsvorgebracht.


2. Überblick über den Kasus


2.1 Terminologie des Kasussystems

Kasus wurden anhand der hier als Kasusformen bezeichneten Ausdrucksweisen beschrieben, wobei Kasusform eine gebeugte Form eines Substantivs ist. Da die Beugungvon Kasus und die von Numerus zu einer Form verschmolzen ist, wäre es genauer, vonKasus-/Numerusformen zu sprechen.

Der Terminus Kasus kommt etymolosich aus dem lateinischen Wort casus, der sich ausdem lateinischen Verb caderer ableitet und fallen bedeutet. Das lateinische Wort ist eineLehnübersetzung vom Griechischen πτῶσις, ptôsis, wobei es von dem griechischenGrammatiker Dionysios Thrax so gemeint ist, dass alle anderen Kasus vom Nominativabweichen und weg davon fallen. Der Terminus wurde sowohl auf Verben als such auf dieSubstantive angewandt. Diese imaginäre Vorstellung spiegelt sich auch in dem WortDeklination ab, das auf den lateinischen Verb declinere (abweichen) zurückgeht. Dermoderne Terminus Kasus ist somit via Römer dem alten Griechenland zuzuschrieben.Bezeichnung wie Nonimativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Vokativ oder Ablativ stammen alleaus den originalen lateinischen Termini, die wiederum von den Römern aus Griechischübersetzt wurden.

Bei den Substantiven war der Nominativ als Basis angesehen, während bei den Verbendie erste Person Singular des Präsens-Indikativs der Fall war. Für Aristoteles übergriff derBegriff ptôsis auf adverbiale Derivationen sowie Flexionen, während um 300 v. Chr. beiStoikern der Termimus auf nominale Flexion beschränkt wurde.①


2.2 Traditionelle Analyse des Kasus

Die Beschreibung des Kasussystems in der westlichen Tradition geht auf die Griechenzurück. Altgriechisch, wie andere ältere indo-europäische Sprachen, war eine fusionalflektierende Sprache, deren Kasusmarkierung nicht von der Numerusmarkierungabgesondert werden kann. Des Weiterengab auch Verschmelzung zwischen dem Wortstammund der Flexion, auch das Genus korrelierte eng mit dem Typ der Deklination, so ist es auchbei Latein. Der moderne Begriff Morphem (die kleinste Spracheinheit, die eine konstanteBedeutung oder grammatische Funktion hat) stellt sich dabei nicht zweckmäßig, wo sich dieAusdrücke mehrerer grammatischen Katogorien in einer Fusionsform realisiert sind.

Zur Zeit des Althochdeutschen war das Kasussystem auch der Fall, hier bekommt maneine Übersicht üeko das Paradigma der schwachen Deklination der Substantive.

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3. Genitiv im modernen Deutsch und sein Schwund.......................... 12

3.1 Genitiv in der Kasushierachie..................................... 12

3.2 Kategorisierung des deutschen Genitivs................................ 14

3.3 Genitivschwund.....................................17

4. Historische Syntax............................................40

4.1 Historische Syntax in moderner Linguistik..........................40

4.2 Mechanismen des syntaktischen Wandels................................ 42

5. Eine komparative Untersuchung der von-Periphrase................................ 49

5.1 Der of-Genitiv im Englischen............................................ 50

5.2 Vergleich zwischen dem of-Genitiv und dem de-Genitiv............................52


5. Eine Komparative Untersuchung der von-Periphrase


5.1 Der of-Genitiv im Englisch

Takeshi Koike① unterscheidet in seiner Untersuchung über Genitiv im Altenglischanhand des Korpus aus dem algenglischen Text Catholic Homilies Fisrt Series und demmittelenglischen Text Ancrene Wisse gleichermaßen sechs Gruppen von Genitivtypen imAltenglisch, je nach der Fumktion des syntaktischen Kontexts, in dem die Nominalphrasenim Genitiv auftreten.

Im Vergleich mit dem Auftreten des morphologischen Genitivs war das vom of-Genitiv,laut Koike, im Altenglisch sehr beschränkt. Das beschränkt auftreten vom of-Genitiv scheintmit der Bedeutung der Präposition of (Quelle, Ursprung: from, out of) zu tun zu haben. SeinAuftreten ist auf semantische Kontexte beschränkt, in denen die Beziehung von “X from/outof Y” kompatibel ist. In Bezug auf die Beziehungen ist der Bereich der Beziehungen, dender Genitiv in Mittelenglisch ausdrücken kann, viel enger, hauptsächlich possessive undsubjektive Beziehungen. Einige Subtypen des adnominalen Genitivs, nämlich der partitiveund der deskriptive Genitiv, wurden vollständig obselet. Andererseits ist eine bedeutendeErneuerung zur Zeit des Mittelenglischs, dass viele der Beziehungen jetzt durch dieof-Phrase ausgedrückt werden, der fast immer postnominal auftritt. Folglich nimmt die Vorherrschaft des adnominalen Genitivs ab, und es tritt die Variation zwischen demadnominalen Genitiv und der of-Phrase auf.① Bis zum Mittelenglisch kann die Präpositionof nicht mehr als Ausdruck der Idee “from/out of” oder einer verwandten Bedeutungangesehen werden. Abgesehen von wenigen Beispielen, wo die lexikalische Bedeutung derPräposition noch anwesend sein mag, ist jetzt zum größten Teil die lexikalische Bedeutungvon of beachtlich reduziert worden.②

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6. Schluss

Der Rückgang des Genitivobjekts ist ein Phänomen, das in der Sprachgeschichte seitlangem beobachtet und kommentiert wird. Bereits in Grammatiken älterer Zeit werden seinSchwund und alternative Konstruktionen zu seiner Verwendung dargestellt. Neben einerschlichten Beschreibung dieses sprachlichen Phänomens wird der Genitivschwund vonmanchen Wissenschaflern mit emotionsbeladenen Attributen bewertet, an denen gewisserUnmut über diese Entwicklung erkennen lässt, z. B. wenn vom „Untergang desGenitivs“ oder der „Krankheitsgeschichte des Genitivs“ die Rede ist.

In der vorliegenden Untersuchung werden sechs Subtypen des Genitivs beleuchtet undim Weiteren wird darauf eingegangen, in welchem Maß die verschiedenen Genitivtypen vondem Rückgang betroffen sind. Aus den bisherigen Studien ergibt sich, dass der Genitiv imheutigen Deutsch primär adnominal gebraucht wird und das genitivische Objekt alsKomplement zum Verb im Vergleich zum adnominalen Genitiv stark zurückgegangen sind.Dies geschieht entweder dadurch, dass der Genitiv in ein schriftsprachliches Registerzurückgezogen ist, oder dass die Verben, die eigentlich den Genitiv regieren, als veraltetoder einer gohobenen Stilebene gehörend empfunden werden. Diese Entwicklung desGenitivobjekts scheint ein verspätets Pendant des Sprachwandels im Englischen zu sein.

参考文献(略)

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