中国德语学习者与德国母语者在议论文写作中逻辑连接词运用对比探讨

发布时间:2022-04-19 19:43:30 论文编辑:vicky

本文是一篇德语论文,笔者认为中国德语学习者和母语为德语的人在议论文的写作中都主要使用六种语义类型的连接词,即因果连续、对抗让步、加性、条件、最后工具和元交际。这六类股票在两组中的系列几乎相等。也就是说,附加连接词排在第一位,其次是因果连续连接词、对抗性让步连接词和条件连接词。最后的工具性连接词和元交流连接词排在最后。

1 Einleitung

1.1 Motivation und Zielsetzung

Schreiben gilt als eine der wichtigsten Fertigkeiten des Fremdsprachenerwerbs. Es wird erwartet,  dass  die  Deutschlernenden  im  schriftlichen  Ausdruck  einen  logischen, kohäsiven  und  zusammenhängenden  Text  produzieren  können.  Der  Gebrauch  von Konnektoren  gilt  als  ein  wichtiges  Kohäsionsmittel,  das  zur  Verringerung  der Missverständnisse  und  Erhöhung  der  Textkohärenz  dient.  Aus  eigener  DaF-Unterrichterfahrung habe ich gemerkt, dass viele chinesische Deutschlernende bei der Textproduktion,  vor  allem  bei  der  Produktion  von  argumentativen  Texten,  trotz fehlerfreier  Grammatik,  Probleme  beim  angemessenen  Gebrauch  von  Konnektoren haben, die dann oft zu Inkohärenz oder die sogenannten ausländisch klingenden („chi-deutsch“) Texte verursachen können1. Die Deutschlerner schreiben der Meinung von Sprachwissenschaftler Ellis nach also mit einer „Interlanguage“, die sich systematisch von der Zielsprache unterscheidet2. Gegenstand dieser kontrastiven Untersuchung sind daher  die  in  den  nächsten Abschnitten  vorgestellten  argumentativen  Aufsätze  von chinesischen Deutschlernenden und von Deutschmuttersprachlern. 

In  der  vorliegenden Arbeit  wird  der  Gebrauch  von  Konnektoren  der  chinesischen Deutschlernenden  bei  Argumentationsschreiben  im  Vergleich  zu Deutschmuttersprachlern untersucht. Diese Arbeit widmet sich der Untersuchung des Gebrauchs  der  deutschen  Konnektoren  von  chinesischen  Deutschlernenden  unter Einbeziehung des kontextuellen Hintergrundes, um zu erörtern, ob sich der Gebrauch von  Konnektoren  von  den  chinesischen  Deutschlernenden  und Deutschmuttersprachlern  differenziert.  Anhand  der  auf  dem  Korpus  basierenden quantitativen  und  qualitativen  Untersuchung  werden  Unterschiede  beschrieben  und anschließend die Ursachen für diese Unterschiede analysiert. Darauf fußend werden einige  methodisch-didaktische  Vorschläge  getroffen,  die  für  den  DaF-Unterricht hilfreich sein könnten.


1.2 Forschungsstand

In diesem Teil sollen die Forschungsstände der relevanten Disziplinen skizziert werden, um  aufzuzeigen,  welche  zusätzlichen  Erkenntnisse  durch  die  vorliegende Untersuchung gewonnen werden können. Entsprechend wird nach drei verschiedenen Forschungsschwerpunkten gegliedert: Unter 1.2.1 werden Untersuchungen dargestellt, die sich auf kontrastive Untersuchungen der Verwendung von Konnektoren in Texten von Fremdsprachlernenden beziehen. Von der Interferenz der Muttersprache auf den Schreibprozess des Fremdsprachlernenden ausgehend werden in Teil 1.2.2 und 1.2.3 die Stände zu kontrastiven Untersuchungen des Gebrauchs von Konnektoren und der Vergleich  der  argumentativen  Textsorte  sowie  der  interkulturellen  Kommunikation zwischen Deutsch und Chinesisch beschrieben.

1.2.1 Zur kontrastiven Untersuchung der Verwendung von Konnektoren in Texten von Fremdsprachlernenden

Beaugrande/Dressler 3  zufolge  können  angemessene  Konnektoren  die  Redundanz erhöhen  und  die  Gefahr  von  Missverständnissen  verringern,  dadurch  dass  die Textkohäsion  bzw.  Textqualität  unterstützt  werden  kann.  In  den  vorherigen Forschungen  zum  Thema Verwendung  der  Konnektoren  von  Fremdsprachenlernern haben sich einige Sprachwissenschaftler mit dem Verhältnis zwischen Kohäsion und Kohärenz auseinandergesetzt, um einen Zusammenhang zwischen den beiden zu finden. Tierney und Mosenthal4 stellten durch ihre Untersuchung jedoch fest, dass "Kohäsion" zwar in allen Texten von Fremdsprachlernern zu finden ist, dies jedoch nicht bedeutet, dass eine entsprechende Beziehung zwischen Kohäsion und Kohärenz besteht. 


2 Theoretische Grundlagen


2.1  Funktion  von  Konnektoren  für  die  Textkohäsion  und  -kohärenz  aus textlinguistischer Perspektive

2.1.1 Textkohäsion vs. Textkohärenz

Nach  Vater35  und  Brinker36  versteht  man  Textualität  als  die  Gesamtheit  aller Eigenschaften in einem Text, die eine Folge von sprachlichen Zeichen zum Text machen.  De  Beaugrande  und  Dressler  haben  das  berühmte  Modell  von  sieben Textualitätskriterien entwickelt. Sie verstehen den Text als „eine kommunikative Okkurrenz, die sieben Kriterien der Textualität erfüllen soll“  37. Sonst handelt es sich  um  einen  so  genannten  Nicht-Text.  In  diesem  Abschnitt  werden  die  sieben Textualitätskriterien kurz dargestellt. Besonders wichtig für die vorliegende Arbeit sind die Kriterien der Kohäsion und Kohärenz.

1)  Kohäsion: Die Kohäsion ist das erste der sieben Textualitätskriterien. Unter Kohäsion  werden  die  grammatischen  Relationen  zwischen  Einheiten  des Oberflächentextes verstanden. Mit dem Begriff Oberflächentext versteht man die  sprachlich  realisierten  Informationseinheiten,  die  der  Text  uns  in gesprochener oder geschriebener Form bietet.  

2)  Kohärenz: Nicht alle Autoren, wie z.B. Brinker und Halliday und Hasan, machen  einen  Unterschied  zwischen  der  Kohäsion  und  der  Kohärenz.  De Beaugrande  und  Dressler  wollen  auf  jeden  Fall  diese  Begriffe auseinanderhalten.  Wie  oben  erwähnt  werden  unter  Kohäsion  die grammatischen  Relationen  im  Oberflächentext  verstanden.  Mit  Kohärenz dagegen sind die inhaltlichen Zusammenhänge in der sogenannten Textwelt, in der Tiefenstruktur, gemeint.

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2.2 Interferenz

Auf dem Forschungsergebnis von verschiedenen Sprachlehrforschern wie Ellis46, Wen, Qiufang47  basierend,  dass  sich  viele  Fremdspracherwerbern,  sogar  auch  einige  mit fortschreitendem  Sprachniveau,  beim  Gedankengang  bzw.  bei  der  Inhalts-  oder Strukturplanung im Schreibprozess immer noch auf ihre Muttersprache verlassen, wird hier der Begriff „Interferenz“ einbezogen.  

Der Begriff „Interferenz“ stammt aus dem Lateinischen vom Wort „interferre“ ab und wurde  ursprünglich  in  der  Physik  als  Überlagerungsphänomen  bezeichnet.  In  der Sprachwissenschaft tritt der Begriff erst seit der Entstehung der Kontrastivhypothese auf.  Uriel Weinreich  versteht  Interferenz  wie  im  Folgenden:  „Diejenigen  Fälle  der Abweichung von den Normen der einen wie der anderen Sprache, die in der Rede von Zweisprachigen als Ergebnis ihrer Vertrautheit mit mehr als einer Sprache, d.h. als Ergebnis  des  Sprachkontaktes  vorkommen,  werden  als  Interferenzscheinungen verzeichnet“.


3 Empirische Untersuchung ............................... 29

3.1 Korpusbeschreibung .......................................... 29

3.2 Werkzeuge für die Datenanalyse ..................... 31

4 Forschungsergebnisse ....................... 38

4.1 Verteilung der Konnektoren in beiden Korpora................................. 38

4.1.1 Gesamte Frequenz von Konnektoren .................... 38

4.1.2 Verteilung von Konnektoren in verschiedenen semantischen Typen ............ 39

5 Abschließende Diskussion ......................... 68

5.1 Fazit ................................. 68

5.2 Methodisch-didaktische Vorschläge für den DaF-Unterricht ............... 71


4 Forschungsergebnisse

4.1 Verteilung der Konnektoren in beiden Korpora

4.1.1 Gesamte Frequenz von Konnektoren

Tabelle  4-1-1  zeigt  die  gesamte  Gebrauchshäufigkeit  von  den  70  deutschen Konnektoren, jeweils bei chinesischen Deutschlernenden und Deutschmuttersprachlern. Da die Größe der beiden Korpora voneinander sehr unterschiedlich ist, ist es sinnvoller, dass wir die standardisierten Werte der Konnektoren (Tokens je 5000 Wörter) in den beiden  Korpora  vergleichen.  Bezüglich  der  Standardfrequenz  (209  vs.  163)  ist  zu erkennen, dass die chinesischen Deutschlernenden zu mehr Gebrauch von Konnektoren bei der argumentativen Textproduktion tendieren. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit den meisten vorherigen Untersuchungen über den Gebrauch von Konnektoren bei chinesischen Fremdsprachlernern.   

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5 Abschließende Diskussion

5.1 Fazit

Basierend  auf  den  Forschungsergebnissen  können  die  oben  gestellten Forschungsfragen beantwortet werden: 

(1)  Welche  Konnektoren  werden  beim  Schreiben  von  argumentativen Aufsätzen von den chinesischen Deutschlernenden und Deutschmuttersprachlern eingesetzt? 

Sowohl die chinesischen Deutschlernenden als auch die Deutschmuttersprachler haben bei  der  Produktion  von  argumentativen  Aufsätzen  hauptsächlich  die  sechs semantischen Typen von Konnektoren verwendet, also kausal-konsekutive, adversativ-konzessive, additive, konditionale, final-instrumentale und metakommunikative. Die Reihen des Anteils von den sechs Kategorien stellen sich bei den zwei Gruppen fast gleich dar. Nämlich haben den ersten Platz die additiven Konnektoren, danach folgen die kausal-konsekutiven, adversativ-konzessiven und konditionalen Konnektoren. Auf dem  letzten  Plätzen  stehen  die  final-instrumentalen  Konnektoren  und metakommunikativen Konnektoren. 

(2)  Gibt es beim Einsatz von Konnektoren in argumentativen Aufsätzen einen Unterschied  zwischen  den  chinesischen  Deutschlernenden  und  den Deutschmuttersprachlern?  

Was die Gesamtanzahl der gebrauchten Konnektoren betrifft, haben die chinesischen Deutschlernenden  eine  allgemeine  Tendenz,  mehr  Konnektoren  in  argumentativen Texten im Vergleich zu den Deutschmuttersprachlern zu verwenden, um oberflächliche Textkohäsion zu erzielen.

参考文献(略)

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